D-GISS

Gefahrstoffmanagement in der Schule
D-GISS unterstützt die sichere Handhabung mit Gefahrstoffen an Schulen und unterstützt Sie bei der Umsetzung der rechtlichen Vorgaben.

D-GISS - rundum sicher

Das umfassende Servicepaket für das Gefahrstoffmanagement in der Schule

Die Software-Lösung enthält:

  • Eine Datenbank mit mehr als 2.200 Chemikalien (Reinstoffen und Stoffgemischen)
    sowie 1.600 Gefahrgütern
  • Modul zur Erstellung und Verwaltung der Chemikalienbestände
  • Modul zur Erstellung und Bearbeitung von mitgelieferten mehr als 1200 Gefährdungsbeurteilungen für Tätigkeiten
  • Etikettenvorlagen für die Etikettierung der Bestandsgefäße und der Abfallgefäße
  • Checklisten für Sammlungsleitungen und Schulleitungen zur Gefährdungsbeurteilung
  • Hinweise und Übersichten zur Aufbewahrung von Gefahrstoffen
  • Hinweise zu Tätigkeiten mit Gefahrstoffen mit allgemeinen Betriebsanweisungen
  • Betriebsanweisungen für Personengruppen, Gefahrstoffgruppen und bestimmte Tätigkeiten
  • Hinweise und Übersichten zur Entsorgung von Gefahrstoffen
  • Sammlung wichtiger Verwaltungsvorschriften

Ausführliche Online-Hilfe und Online-Handbuch, Internet-Service, User-Support und ein Kompendium Gefahrstoff-Management komplettieren das umfangreiche Service-Paket.

Autoren und Fachbeirat

Hans Joachim Bezler ist Schulleiter i. R. und langjähriges Mitglied in verschiedenen Arbeitsgruppen, insbesondere der RiSU-Expertengruppe der KMK, zu den Themen Sicherheit und Gefahrstoffe an Schulen.

Email: Bezler@d-giss.de
Fax: 03212-2261200

Volker Hildebrandt ist stellvertretender Schulleiter sowie Lehrer für Physik, Chemie und Informatik. Er berät das Hessische Kultusministerium in Fragen des Arbeitsschutzes, der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes.

Email: Hildebrandt@d-giss.de
Fax: 03212-2981358

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Der Fachbeirat

Hans Joachim Bezler (Autor)

Volker Hildebrandt (Autor)

Dr. Christa Jansen (Consulting)

Dr. Margot Janzen (Diplom Chemikerin, IPN Kiel)

Nadja Kämpf (Oberstudienrätin, HOLA-Hanau)

Dr. Georg Köhler (Schulleiter, Dietzenbach)

Gernot Leinert (Geschäftsführer Universum-Verlag)

Prof. Dr. Arnim Lühken (J.W. Goethe – Universität Frankfurt)

Jörg Rosenbruch (Préparateur Europäische Schule Karlsruhe)

Dr. Jens Salzner (J.W. Goethe – Universität Frankfurt)

Dr. Peter Schindler (Regulatory Excellence & Efficiency, Merck Darmstadt)

Dr. Michael Theisen (Chemieschule Dr. Elhardt, München)

Alfred Tompert (Klett-Verlag)

Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilungen einfach und rechtssicher erstellen

Die Gefährdungsbeurteilung steht im Mittelpunkt der Gefahrstoffverordnung. Noch bevor eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen aufgenommen wird, muss sie von einer fachkundigen Person durchgeführt und dokumentiert werden. D-GISS erleichtert Ihnen die Erstellung und Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung.

Sie können mit D-GISS mitgelieferte Gefährdungsbeurteilungen (zz. mehr als 1200) bearbeiten, als PDF-Datei abspeichern oder selbst weitere erstellen, auch diese speichern und bei veränderten Versuchsbedingungen aktualisieren, sie ex- und importieren. Auf diese Weise ist es möglich, bestehende Gefährdungsbeurteilungen, zum Beispiel aus Standardversuchen, für die Schule an neue Versuchsbedingungen anzupassen.

Ausführliche Hinweise zum Verfahren stehen im Programm-Handbuch zu D-GISS zur Verfügung.

Bei Bedarf oder je nach landesspezifischer Vorgabe kann die Gefährdungsbeurteilung auch ausgedruckt und unterschrieben werden.

Programmteile und Funktionen

Programmteile und Funktionen

D-GISS besteht aus folgenden Programmteilen: Steuerprogramm und Datenbank.

Diese unterstützen Sie bei der Umsetzung der bestehenden Rechtsvorschriften für die Schulen und bieten Ihnen folgende Möglichkeiten an:

  • Recherche in Datensätzen für mehr als 2.200 Chemikalien, Gefahrstoffeinstufung (nach CLP-VO/GHS, AGW-Werte, TRGS 900, TRGS 905), GHS-Piktogramme, Betriebsanweisungen, Hinweise zu Aufbewahrung und Entsorgung, Strukturformel-Sammlung der relevanten Stoffe – mit Online-Recherche in der GESTIS und den jeweiligen Sicherheitsdatenblättern (SDB) – sowie in rund 1.600 Gefahrgütern
  • Rechtssicheres und einfaches Erstellen, Bearbeiten und Dokumentieren von Gefährdungsbeurteilungen (GefBU) gem. GefStoffV bzw. RiSU unter Verwendung aktualisierter Daten durch Ermittlung der Gefahren, Tätigkeitsbeschränkungen, Entsorgungspfaden und erforderlicher Schutzmaßnahmen.
    In der Version 24 – 2020 werden in Zusammanarbeit mit dem Ernst Klett Verlag schon über 1200 Gefährdungsbeurteilungen mitgeliefert.
  • Chemikalienverwaltung mit Führen des Gefahrstoffverzeichnisses gem. GefStoffV bzw. RiSU mit Bestelllisten bei den Lieferanten.
  • Suchfunktion in der Bestandsverwaltung für schnelle Suchergebnisse zu den Stoffbezeichnungen.
  • Ausdrucken stoffbezogener und gefäßbezogener Etiketten in verschiedenen Größen nach CLP-VO/GHS mit vollständiger oder vereinfachter Kennzeichnung gem. RiSU 2019, von Datenblättern, Karteikarten, Listen, stoffspezifischen Betriebsanweisungen, Overheadfolien und Übersichten.
  • Vorlagen für die Ermittlungspflicht bzw. Substitutions-(Ersatzstoff)prüfung gem. Gefahrstoffverordnung;
    Checklisten für die Verpflichtungen als Schulleiter/in oder als Sammlungsleiter/in.
  • Besondere zusätzliche Hilfen für den Unterricht, z. B. Karteikarten, Overheadfolien, Datenblätter, Periodensystem der Elemente, personenbezogene und stoffgruppenbezogene Betriebsanweisungen.
Steuerprogramm

Das Steuerprogramm stellt eine Benutzeroberfläche dar und ermöglicht eine Übersicht über die vorhandenen Programmteile, Textsammlungen und die Datenbank. Von hier aus können Sie zu den gewünschten Inhalten navigieren und sich sowohl über Chemikalien zu Aufbewahrung, Tätigkeiten und Entsorgung informieren, als auch Betriebsanweisungen, Checklisten und Vorschriften aufrufen. Viele Menüpunkte öffnen Adobe-Reader-Dateien.

Datenbank

Die Datenbank stellt ein eigenständiges Programmteil dar und enthält in der Version 24 – 2020 Daten zu mehr als 2200 Chemikalien (Reinstoffe und Stoffgemische) mit zahlreichen Formularübersichten für Recherchen. Mit den integrierten Modulen für die Gefährdungsbeurteilungen, den Etikettendruck und die Bestandsverwaltung (inkl. z. B. Entsorgungslisten, Erfassung entzündbarer Flüssigkeiten, Bestelllisten bei Lieferanten) und Export-/Importroutinen lassen sich alle an der Schule vorhandenen Chemikalien komfortabel verwalten. Eigene Datensätze können ergänzend generiert werden.

Vorhanden sind darüber hinaus auch Datenblätter, zunächst mehr als 1200 Gefährdungsbeurteilungen, schulspezifische Betriebsanweisungen, Übersichten, Informationen und Erläuterungen zu Gefahrstoffeinstufungen und -klassifikationen.
In der Datenbank sind u. a. der Ausdruck von Datenblättern, Etiketten, Listen und Karteikarten sowie erstellte Entsorgungs- und Bestelllisten möglich.

Die Datensätze zu den Chemikalien enthalten folgende Angaben: Stoffbezeichnungen, Synonyme, Spezifikationen zu Konzentrationen, CAS-Nr., EG-Nummer, Formeln mit relevanten Strukturmerkmalen, Einstufung nach CLP-VO/GHS mit Piktogrammen, Maßnahmen gem. GefStoffV bzw. RiSU, besondere gesundheitliche Risiken (KMR-Einstufungen), AGW-Grenzwerte mit Angaben zur Berechnung von Spitzenexpositionen, Überschreitungsfaktor gem. TRGS 900, Hinweise zum Freisetzungsverhalten, WGK-Einstufung, Grenzkonzentrationen für die Risikominderung, Molare Masse, Schmelztemperatur, Siedetemperatur, Entsorgungspfad mit Vorbehandlungsmaßnahmen, Standort, Gebindegröße/Anzahl.

Der direkte Aufruf des Datensatzes in der Referenzdatenbank GESTIS und das verknüpfte Sicherheitsdatenblatt (SDB) – soweit vorhanden – ist zusätzlich möglich.

Beispieldatenblatt am Bildschirm mit Einstufung nach CLP-VO/GHS

Reiter 1: Einstufung

Reiter 2: Maßnahmen gem. GefStoffV/RiSU

Reiter 3: Kennzeichnung

Reiter 4: Online-Recherche GESTIS

Reiter 5: SDB


Beispieldatenblatt – in Printform

 

Zur Technik:

Die Datenbank benötigt Microsoft Access 2003, 2007, 2010 oder 2013. Falls Sie keine der genannten Versionen besitzen, können Sie eine mitgelieferte Runtime-Version auf Ihrem Rechner installieren. Die Datenbank läuft mit 32bit und 64bit Versionen von Access.

Etikettendruck

Schulen sollen Gefahrstoffe gemäß Gefahrstoffverordnung und RiSU einheitlich kennzeichnen. Seit 1. Juni 2016 gilt das auch für die Kennzeichnung von Gemischen auf Gefäßen. Mit den Etikettenvorlagen von D-GISS lassen sich vollständige, RiSU-konforme Etiketten leicht erzeugen.

Die Etiketten können mit D-GISS grundsätzlich auf zwei unterschiedliche Weisen ausgedruckt werden:

  • Etikettendruck für Gefäße: Diese sind geeignet für die vorschriftsgemäße Führung eines Gefahrstoffverzeichnisses im Rahmen der Bestandsverwaltung. Die Gefäßetiketten enthalten neben den reinen Stoffinformationen auch die Gefäßnummer als Zahl und als Barcode, Hinweise zum Lagerort und andere schulspezifische Daten.
  • Etikettendruck für Stoffe: Diese enthalten lediglich die Stoffinformationen. Die Etiketten können alternativ zu den Gefäßetiketten genutzt werden, falls die Bestandsverwaltung auf andere Weise umgesetzt wird.

Außerdem möglich ist ein Etikettendruck nach vereinfachter Kennzeichnung gemäß RISU 2016 und 2019.
Alle Etiketten können bequem in unterschiedlichen Größen ausgedruckt werden.

Bitte beachten Sie auch den Etikettenservice von D-GISS.

Beispiel-Etiketten ab der Version 24 – 2020
Bestandsetiketten oder Stoffetiketten mit vollständiger Kennzeichnung oder vereinfachter Kennzeichnung gem. RiSU 2016 und RiSU 2019:

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Weiterführende Informationen / Hilfreiche Links

Nützliche Links
Auf dieser Seite finden Sie empfehlenswerte und nützliche Links zum Thema Gefahrstoffe und Sicherheit in der Schule. Klicken Sie auf den jeweiligen Link und erfahren Sie mehr.

Regelwerk des DGUV: Hier haben Sie einen direkten Zugriff auf die einschlägigen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

„Die sichere Schule“ – Unfallkasse NRW: Empfehlenswerte Anwendung mit ausführlichen Infos zu verschiedenen Themen und zur Umsetzung der einschlägigen Verordnungen

Richtlinien zur Sicherheit im Unterricht (NEU RiSU 2019): Hier finden Sie die KMK-Empfehlung im Netz. (Dateigröße ca. 5MB)

GESTIS Stoffdatenbank: Gefahrstoffdatenbank der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

Gefahrstoffdatenbank der Länder (GdL): Gemeinsame Stoffdatenbank der Bundesländer

Adressensammlung

Logo DGUV

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die jeweiligen gesetzlichen Unfallversicherungsträger der Länder stellen zahlreiche Informationen, Links und Statistiken zu den Themen Arbeitsschutz sowie Arbeitssicherheit zur Verfügung.


Das IFA unterstützt die gesetzlichen Unfallversicherungsträger in Deutschland und deren Institutionen schwerpunktmäßig bei naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz und stellt entsprechende Informationen bereit.


Logo baua

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) stellt Informationen zur Verfügung, die sich mit Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin, der Arbeitsschutzausstellung DASA, Anmeldungen beim Chemikaliengesetz und Forschungsprojekten beschäftigen.


Die Überwachungspflicht gem. GefStoffV macht in besonderen Fällen die analytische Überprüfung der Einhaltung der Luftgrenzwerte am Arbeitsplatz erforderlich. Diese Überprüfungen dürfen nur von akkreditierten Messstellen vorgenommen werden. Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA) gibt diese Liste im Bundesarbeitsblatt bekannt.


Logo UBA

Das Umweltbundesamt hält umweltrelevante Informationen bereit, über die in Datenbanken, Fachbibliotheken und „Daten und Fakten“ recherchiert werden kann.


Das Bundesinstitut für Risikobewertung stellt in einer Datenbank Informationen über 3000 haushaltsrelevante Stoffe und Zubereitungen zur Verfügung.

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